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Frankreichs Festungen und Bunker |
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Nicht rein, gibt es nicht |


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2008 sollte eigentlich schön längst fertig sein. Aber Kölle unser fauler Strick, hatte keine Lust über die Reise zu berichten. Nun darf ich mich wieder hinsetzen. Unterwegs waren wieder Kölle, Eric und ich. Diesmal hatten wir uns viel vorgenommen. Wir wollten nach Nancy, Metz, Toul, Epinal, Besançon, Straßburg, Saint Mihiel, Langres, Dijon, Montbéliard Belfort und Bessoncourt. Die günstigste Strecke hatte ich schon vorher herausgesucht. Diesmal waren wir auch schlauer und hatten uns Regensachen mitgenommen, die wir auch diesmal brauchten. Wir fuhren wieder einmal von Fort zu Fort um diese zu Besichtigen. Es war wie beim letzten Mal, manche waren einfach nicht zu finden. Diesmal besuchten wir aber auch die Städte selbst und besichtigten diese. Es waren wieder schöne Forts dabei, die als Museum ausgebaut waren. Leider sind wir zu früh gefahren, diese öffnen alle erst im April und es war leider erst März. Darunter ist zum Bsp., Fort Uxegey, Fort ou Cognelot , Fort de Villey-le-Sec, wo das ganze Dorf ein Fort ist oder die Groupe Fortifie de l`Aisne. Wie immer stellten wir unser Auto irgendwo ab (falls wir nicht bis ranfahren konnten) und machten uns auf die Suche. Komischer weise ging es immer Bergauf. Kölle hatte irgendwann die Schnauze voll und moserte, wenn wir nicht mehr bis Vorfahren können bleibt er beim Auto. Was er nachher doch nicht tat. Zweimal haben wir uns auch verlaufen. Einmal im Fort de Arches und einmal in einem weiteren Fort, dessen Name mir leider nicht mehr einfällt. Das Fort de Arches betraten wir durch einen versteckten Seiteneingang auf einem Berg. Dort befand sich ein Eingang mit einer kleinen Zugbrücke die aber fehlte, der Abstand von einer zur anderen Seite war aber nicht sehr groß. Kölle und Moritz, gingen wieder zum Auto zurück. Wir sprangen rüber und gingen die Wendeltreppe abwärts, es ging endlos nach unten. Dort angekommen war mir erst mal schlecht vom vielen im Kreis laufen. Das starke rauschen, welches wir schon oben vernommen hatten, stammte von der Entwässerung der Anlage. An der linken Seite des Tunnels befand sich ein Graben in dem das Wasser entlang schoss. Am Ende des Ganges verschwand das Wasser in einem Rohr und wird irgendwo am Berg dieses verlassen. Wir gingen immer Bergauf und landeten schließlich nach mehrmaligem Abbiegen in einem Raum wo sich zwei Aufzüge befanden, diese waren verrostet und lagen am Boden. Daneben befindet sich eine Wendeltreppe aus Metall, die nicht mehr zu betreten ist. Wir suchten nun einen weiteren Ausgang nach oben. Als wir endlich oben angelangt waren und vor dem Tor standen sahen wir einen Weg den wir entlanggingen. Dieser teilte sich nach ca. 800 m, welchen nun nehmen, um wieder zum Auto zu gelangen? Wir nahmen den rechten. Und richtig dieser war der falsche. Als wir den Berg endlich hinter uns gelassen hatten stellten wir fest Hochspannungsmasten und Schornsteinen hatten wir vorher nicht gesehen. Also waren wir am falschen Ende. Den ganzen Weg wollten wir aber auch nicht wieder zurück gehen. Wir beschlossen am Berg entlang zu gehen um zum Auto zu gelangen. Ich versuchte über Handy Kölle zu erreichen, um ihm unsere kleine Verspätung mitzuteilen, damit er sich keine Sorgen macht. Leider konnte ich ihn nicht erreichen. Also rief ich in Berlin bei meiner Frau an, damit diese bei Kölle anruft. (Beide haben herzhaft gelacht.) Nach ca. einer Stunde Fußmarsch hatten wir unser Auto wieder. Beim zweiten Mal war es nicht ganz so schlimm. Bei dem Fort handelte es sich um ein größeres, dass man nur durch eine ehemalige Schießscharte an der Seite betreten konnte. Als wir dieses nach der Besichtigung suchten um wieder herauszukommen liefen wir bestimmt sechsmal im Kreis bevor wir den Ausgang fanden. Besonders zu empfehlen ist die Groupe Fortifie Jeanne d`Arc. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Ouverages, Batterien und Kasernen die unterirdisch miteinander verbunden sind. Im Inneren ist noch fast alles im Original erhalten und in einem guten Zustand. Selbst die Stacheldrahtzäune und Tore im Außenbereich sind noch vorhanden. Wie lange noch? Leider waren auch hier schon die Metalldiebe fleißig. Die Batterie du Thieha war einmal ein Bauernhof, steht dem Aussehen nach auch schon eine Weile leer. Wir konnten aber feststellen, dass an manchen Forts gearbeitet wird. Mal sehen was daraus wird. Auf ein Museum (außer in den großen Zitadellen der Städte) sind wir diesmal nicht gestoßen, was schade ist. In dieser Hinsicht wäre hier noch was Nachzuholen. Woanders ist man da schon weiter. Wenn man sich überlegt was man mit genügend Geld aus der Groupe Fortifie Jeanne d`Arc machen könnte…. Aus den Kasernen ein Hotel und den Rest zur Besichtigung herrichten – z. B. Verrückte wie wir sind genug unterwegs. Selbst die Frichluftfanatiker würden auf ihre Kosten kommen, da die Anlage mitten in einem Wald liegt. Joggen, Wandern und Fahrradfahren kann man hier Stundenlang. Die Besichtigung der Städte kann man auch empfehlen, viele kleine Geschäfte, in schönen Häusern. Die Frauen werden schon auf ihre Kosten kommen. So, nun werde ich mal aufhören, wer soll denn das sonst alles lesen. Geschafft aber Glücklich (mit einer Kühltruhe voller Käse) kamen wir wieder zu Hause an. |