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Gegen Morgen wurden wir durch Baulärm geweckt. Ich stand auf um mir die Gegend anzusehen. Als ich um die nächste Ecke bog, war dort ein Park an dem wir schön ruhig geschlafen hätten. Also wieder zum Auto und um die Ecke gefahren. Dort konnten wir uns in Ruhe waschen und mit dem Hund Gassi gehen. Nach dem wir einen Bäcker gefunden und gefrühstückt hatten ging das Abenteuer los. Mit dem Auto in die City vonParis. In der City fahren alle wie sie wollen, die Straßen sind übervoll, dazwischen Fahrräder, Motorräder und die Fußgänger für die es gar keine Verkehrsregeln gibt. Endlich einen Parkplatz gefunden, Auto abgestellt und zur Parkuhr. Hmh` die will ja gar kein Geld, aber eine Paris karte!! Was ist denn das? Also den schönen Parkplatz aufgegeben und auf zur Touristeninfo. Tja, leider sprach dort keiner deutsch. Hände und Füße nutzten auch nichts. Wir brauchten einen Parkplatz zum bezahlen. Nach einigen Kreisen durch die Stadt sahen wir ein Parkplatzschild, diesem nach. Die Straßen wurden enger und enger, endlich das erlösende Schild zum Parkplatz. Es ging auf einen Hinterhof, durch eine Einfahrt die nur Millimeter breiter war wie mein Auto. Auf dem Hof stellten wir ihn ab, einparken übernahmen die Eigentümer. Der Parkplatz kam mal auf die rasche 25,00 Euro für den Tag. Aber bis 20 Uhr muss er wieder abgeholt werden, ansonsten ist der Parkplatz verschlossen. Also auf der Landkarte die Straße gesucht, Parkplatz gekennzeichnet, man will ja sein Auto auch wiederfinden und ab zur Besichtigung. Wie kann es anders sein…, der Regen ließ nur Zeitweise etwas nach, aber egal, die Sehenswürdigkeiten waren in der Karte verzeichnet. Montmartre, Champs Elysees, Eifelturm, usw. auf geht’s. Die Straße hoch und runter. Andenken müssen auch sein, wie Mädel‘s aber so sind bis endlich das richtige gefunden ist, dass dauert und dauert. Gegen Mittag wurden alle Gaststätten rammel voll, es war Mittagspause in Paris. Baguette zum Mittag muss dort der Hit sein. Da wir nur den einen Tag bleiben wollten war es sehr stressig. Bis zum Abend hatten wir dann die meisten Sehenswürdigkeiten abgearbeitet. Kurz vor acht waren wir wieder beim Auto. Und wieder ging es in den „netten“ Verkehr von Paris. Der Eifelturm wird nachts beleuchtet mit blauem und weiß blinkendem Licht. Also noch mal zum Eifelturm um noch ein paar Fotos zu machen. Nun ging es in Richtung Küste. Langsam wurde es später. Geschafft waren wir auch. Also wollten wir uns einen Schlafplatz suchen, aber nachts ist es schwer einen schönen Platz zu finden. Aber wir fanden einen. Nach dem Frühstück am nächsten Tag besichtigten wir Èvreux und fuhren über den Point de Normandie. Als wir die Brücke überquert hatten stand der Zoll an der Straße und wir wurden zur Kontrolle heraus gewunken. Sie wollten meinen Ausweis und die Fahrzeugpapiere sehen. Nach langem Suchen stellte ich fest, „Scheiße“ beides zu Hause in der anderen Jacke. Auf die Frage wo wir hinwollen sagte ich, Richtung Holland…, dass war auch nicht so gut musste ich feststellen. Denise stand auf der anderen Seite des Fahrzeuges und öffnete die Seitentür und die Beamtin die dort stand, schrie laut auf, als sie plötzlich Moritz sah, der sie anknurrte. Die anderen sprinteten um das Auto herum und lachten laut auf, als sie eine Übersicht über die Lage hatten. Mangels Ausweispapieren übergab ich der einen Zöllnerin meinen DDR-Führerschein und erntete ein hilfloses Gesicht. Ein älterer Zöllner erklärte ihr dann die beiden Staaten die es in Deutschland mal gab. Als bei einem Gespräch nun herauskam, dass wir eine Rundreise machten, konnten wir fahren. Weiter ging es in Richtung Dippe wobei wir uns unterwegs noch die kleinere Städte ansahen. Von Dippe ging es weiter in Richtung Boulogne sur Mer. Als wir durch Boulogne durch waren, kauften wir auf einem Parkplatz Pommes. Die Portion war riesengroß und schmeckte nach Hühnchen. Unser erster Gedanke war, falls uns schlecht wird wissen wir ja von was. Aber alles ging gut. Über Calais und Dünkirchen, wobei wir wieder auch kleineren Städten einen Besuch abstatteten kamen wir nach Ostende. Wir liefen durch die Stadt und es regnete wie immer auf unserer Reise. Denise brauchte eine Toilette und auf der Promenade am Hafen stand ein Dixi-Klo für die Bauarbeiter die dort an einem Haus bauten. Denise benutzte dieses und stellte fest, dass es sich um eine Edel-Toilette handelt mit richtiger Wasserspülung. >Sauber gepflegt und mit dem Hinweis nur im sitzen zu benutzen.< Nach dem wir den halben Tag dort verbracht hatten fuhren wir weiter nach Brügge. Brügge ist auch eine Stadt für die man zwei Tage einplanen sollte, um alles ohne Stress zu besichtigen. Die Stadt ist voller Touristen und es werden alle Sprachen gesprochen die man sich so vorstellen kann. Es muss hunderte von Schokoladenläden und Bekleidungsgeschäften geben. Die Stadt kann man auch mittels Pferdekutschen besichtigen. Kalt und durchfroren fanden wir auch unser Auto wieder und verließen die Stadt in Richtung Heimat.
Der Toiletten Tipp: Toiletten sind in Frankreich sowieso so eine Sache. Die öffentlichen bestehen meistens aus einem Loch und zwei Fußabdrücken. Für uns nicht sehr bequem. Ich habe es ausprobiert. Achtung der Tascheninhalt ist weg fällt er ins Loch. In den größeren Städten gibt es Klohhäuser, in der Art wie unsere „Wallhäuser“, die sich selbst reinigen. Manchmal waren sie umsonst, ansonsten 20 Cent. Mc Donald’s gibt es auch dort, die haben Toiletten zum sitzen, warm und gemütlich, fast wie zu Hause. |
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Zu den Bildern |
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Mit Denise in Paris und die Küste entlang über Ostende und Brügge nach Berlin |
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Frankreichs Festungen und Bunker |
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Nicht rein, gibt es nicht |
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Was tut man nicht alles für seine Kinder. Aus dem Urlaub zurück, kurz in die Badewanne gesprungen etwas gegessen und schon ging es wieder los Richtung Frankreich. Gegen Morgen, es war noch dunkel, trafen wir in Paris ein. Eigentlich wollten wir uns auf einem Rastplatz kurz vor Paris eine ruhige Ecke suchen um zu schlafen. Leider sind wir an diesem vorbei gefahren und waren schon in einem Vorort von Paris. Wir fuhren ein Paar Straßen entlang bis wir eine Parktasche gefunden hatten. |