Frankreichs Festungen und Bunker

Nicht rein, gibt es nicht

Nach oben gekrümmtes Band: www. Festungsspechte-Frankreich.de

Hallo Leute , auf ein Neues !

Es ging wieder los, meine drei Kinder und ich fuhren wieder nach Paris. Wir starteten am Ostermontag gegen  16.30 Uhr.  Rauf auf die Autobahn und rein in den Stau. Das war  ja auch nicht anders zu erwarten. Also hieß es für uns Michendorf hinunter, den Stau umfahren und Lehnin wieder hinauf. Unterwegs kam es dann zu noch ein Paar Verzögerungen, aber gegen  03.00 Uhr waren wir doch endlich am Disneyland Resort Paris angekommen.

Nach einigen  Stunden Schlaf, fuhren wir zu einer Boulangerie um uns unser  Baguette zum Frühstück zu holen. Von dort wieder zum Schlafplatz, um zu Frühstücken. Zum

Frühstück bekamen wir Besuch von einer sehr mutigen Katze.  Diese ließ sich auch nicht vom Hund stören. Streicheln war wichtiger wie dieser.

Dann war es endlich soweit, Disneyland öffnete. Der Parkplatz hat riesige Ausmaße. Wir standen in der 12 Parkreihe. Mit dem Laufband ging es weiter Richtung Eingang. Bevor man zu den Kassen kommt, geht’s durch den Sicherheitsbereich, Taschen auf und weiter. Man darf nämlich weder Essen, noch Trinken mit in den Park nehmen. Ja, so ist das im Kapitalismus. Zehn Minuten anstehen und  unsere Reisekasse hatte sich um 195 Euro erleichtert. Zu dieser Zeit waren die Wartezeiten an den Fahrgeschäften noch erträglich.

Zum Mittag gab es dann Baguette und Getränke im Wert von 43 Euro für vier Personen. Na ja! Aber die vielen Angestellten die dort rumlaufen, wollen ja auch bezahlt werden.

Umso später es wurde, desto voller wurde es. Es gibt aber die Möglichkeit sich ein Fast-Past-Ticket zu holen, mit dem man die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren kann, sodass der Aufenthalt nicht in Stress ausartet. Ich möchte allerdings nicht wissen, was hier im Sommer los ist,  wenn alle Ferien haben und dieser riesige Parkplatz voll belegt ist. Und der eigene Bahnhof bringt auch noch hunderte von Menschen.

Gegen 19.30 Uhr verließen wir dann Disneyland weiter in Richtung Paris um uns einen Schlafplatz für die nächsten Tage zu suchen.

Ich hatte schon einige Möglichkeiten im Bois de Boulogne herausgesucht. Was ich leider nicht wusste, dass sich dort der Straßenstrich oder auch Waldstrich befindet. Rechts und links der Straße stehen die Frauen. (Am nächsten Tag sahen wir auch den Männerstrich, eine Straße weiter.)

Nach einigen Umrundungen des Geländes, entschieden wir uns für eine Straße direkt am Wasser. Keine H…,  nur Jogger.

Als erstes wurden die Betten gebaut und das Abendessen (es wurde Gegrillt)vorbereitet. Nach dem Essen vielen wir geschafft ins Bett.

Am nächsten Morgen stand ich auf und ging mit dem Hund eine große Runde durch den Park. Als ich wieder zum Auto kam, stand ca.20 m vor uns ein Kleintransporter. Vor diesem standen zwei etwas ältere Frauen im Leopardenkleid, am Baum war ein kleiner Spitz angebunden. Meine Familie war in der Zwischenzeit auch schon aufgestanden. Wir machten uns nun fertig für den Stadtbesichtigung von Paris. In dieser Zeit konnten wir feststellen, dass die Zwei Damen, „sehr am Arbeiten“ waren. Die Herren gaben sich sozusagen die Klinke in die Hand.

Wir fuhren nun mit dem Fahrrad Richtung Arc de Triomphe, unterwegs Frühstückten wir noch. Unsere Fahrräder stellten wir am Arc de Triomphe ab und dann ging es zu Fuß weiter. Nach der Besichtigung des Arc de Triomphedes Louvre,  des Eifelturm (zu Fuß), der Freiheitsstatur,  der Champs Elysées  und einigen Nebenstr. hatten wir ca. 27 bis 30 Km zu Fuß zurückgelegt. Es wurde schon wieder dunkel als wir beim Auto ankamen. Max wollte unbedingt das Abendessen kochen, was er natürlich auch durfte. Wir tranken erst einmal ein Bier. Um 22.30 Uhr lagen wir dann im Bett.

Am Morgen machte ich wieder einen Rundgang mit dem Hund und Eric fuhr mit dem Fahrrad zum Bäcker. Als ich zurück kam stand hinter uns ein blauer Transporter, wie sich herausstellte wieder eine fleißige Dame der Straße. Ja, das horizontale Gewerbe ruht nie. Ich wollte gerade Kaffewasser aufsetzten als die Dame sich lauthals beschwerte, Übersetzt mit den Worten, „ Ich arbeite hier.“ Mit der Hand gab sie zu verstehen wir sollten uns davon machen. Was wir ignorierten. Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf. Heute wollten wir uns noch die Les Halles, Sacré Couer de MontmatreNotre Dame, den Justice Palast Invalidendomund das Moulin Rouge  ansehen.  Gegen Abend fing es dann an zu regnen.

Als wir am Auto ankamen war die Dame immer noch am arbeiten. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg in Richtung Verdun. Unterwegs kauften wir rasch noch einige Sachen ein.

Da es bis Verdun noch einige Kilometer waren übernachteten wir unterwegs, am Straßenrand. Am Morgen ging s dann weiter. In Verdun parkten wir neben der Zitadelle, dieser ist Kostenfrei und nicht weit vom Zentrum entfernt. Denise und Max mussten noch mal auf die Toilette. Da sich am Eingang der Zitadelle eine befindet gingen wir erst dort hin.  Max fand diese blöd und Denise war auch nicht begeistert, da es sich bei dieser um eine echt französische Toilette handelt. (Zwei Fußabdrücke und ein Loch im Boden.) Als dieses erledigt war wollten wir auf das Dach der Zitadelle, da wir dieses bei unserem ersten Besuch dort  verpasst hatten. Oben angekommen, stellten wir fest, dass die ehemaligen Kasernengebäude teilweise noch genutzt werden. Es befindet sich ein Tor vor dem Gelände und es befanden sich dort auch Leute. Also ging es weitet in die Stadt. Im Office des Tourismus deckten wir uns erst einmal mit Info-Material ein. Eric kaufte sich ein einige Bücher. Von dort aus ging es noch zur ehemaligen Kirche der Zitadelle und anschließend wieder zum Auto.

Nun ging es weiter nach Straßburg. Diesmal übernachteten wir an einem Feld unter einem Hochspannungsmast. Unterwegs hatten wir noch etwas zum Grillen und Jakobsmuscheln eingekauft, beides wurde nun zubereitet. Wir waren gerade mit dem Essen fertig, als es anfing zu regnen. Also rasch alles eingeräumt. Wir waren gerade so fertig geworden, als aus dem Regen ein richtiger Wolkenbruch wurde. Leider weichte jetzt der Boden, der sehr Lehmhaltig ist auf. Am nächsten Tag klebte dieser an den Schuhen, so dass diese immer schwerer wurden und sich auch im Auto eine Kruste bildete. Wir kratzten diese so gut es ging ab und fuhren weiter. Im nächsten Dorf kratzte ich den Rest von den Schuhen bevor ich in den Bäcker ging. Als wir aus dem Dorf fuhren sahen wir noch ein Haus an dem die Seitenwand fehlte. Erst dachten wir das muss so sein, als wir uns das Haus aber genauer ansahen, stellten wir fest, dass man dort anbauen wollte und deshalb die Wände herausgenommen hatte. (siehe auch Bilder Unterwegs)

In Straßburg angekommen machten wir uns auf zur Besichtigung es gibt hier viele kleine schöne Geschäfte und Sehenswürdigkeiten. Ein Laden hatte es mir besonders angetan, Käse, ein ganzer Laden voller Käse. Meine Frau sagte zwar,  ich soll nicht wieder soviel Käse mitbringen aber ich konnte nicht wiederstehen. Zehn sind es dann doch geworden dann musste ich mich beherrschen. Manche Käse sahen so ekelig aus, dass sie hier wahrscheinlich keiner kaufen würde mit ihrem grünen Schimmel und zerlaufend. Aber einen Geschmack haben diese.

Nach dem wir Nass bis auf die Haut und durchgefroren waren, beschlossen wir im Einkaufscenter „Am Baggersee“ zu fahren, um dort den Rest einzukaufen. Nachdem dieses erledigt war, fuhren wir Richtung Heimat. Dabei kamen wir noch an den abgebrannten Gebäuden an der Grenze zu Deutschland vorbei. Bekloppte gibt es scheinbar überall auf der Welt.

Die Fahrt im Regen nach Hause verlief ohne Vorkommnisse. Max verkroch sich wieder im Bett und schlief bis auf einige Pullerpausen bis Berlin.

Um 23.45 Uhr machten wir es uns dann noch bei Käse, Baguette und Rotwein gemütlich.

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