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Frankreichs Festungen und Bunker |
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So, es war mal wieder soweit eine neue Frankreichreise konnte beginnen. Am 29.08.2010 nachts um 02.30 Uhr war Kölle bei mir, wir verstauten seine Sachen. Rasch noch Marcel abholen und die Reise konnte losgehen. Eigentlich wollten wir ja früher losfahren, aber Kölle bekam noch einen Dienst aufgebrummt. Nach ca. 600 Km Autobahnfahrt begann der Schlamassel, bei einer Pause stellte ich fest, dass die Heckklappe voller Ölspritzer war. Motorhaube auf und(?) Öl, Öl, Öl, na Spitze. Nachgemessen und Öl nachgefüllt. (Deckeldichtung gerade erst gemacht undicht.) So weiter ging es die Autobahn entlang. Irgendwann gegen morgen musste ich mir eingestehen, du machst schlapp (das erste Mal übrigens) meine Augen wollten einfach nicht mehr aufbleiben. Marcel war, der einzige der am Tage noch mal geschlafen hatte, also musste er rann. Unser erster Weg führte uns nach Belgien, nach Ostende. Dort besuchten wir das Fort Napoleon und das Atlantikwall Museum. Da ich schon mal im Atlantikwall Museum war, verzichtete ich auf einen Besuch dort und kümmerte mich um unseren fahrbaren Untersatz und der Hund musste auch mal in Bewegung gebracht werden. (Öl nachgefüllt, Hund gefüttert und ab zum Wasser.) Beide Museen sind zu empfehlen, also wer mal dort ist, hin. Von dort aus ging es weiter Richtung Frankreich immer an der Küste entlang. Es war warm aber windig. Weiter ging es über Dünkirchen, Calais, Wissant, immer die D 940 entlang. Hinter Dieppe befindet sich ein Ort, der heißt Saint-Riquier-Es-Plains. Ein kleiner Ort, keine Sehenswürdigkeiten, aber mit einer Straße Namens Chemin des Vieux Monts. Über diese wollten wir den Weg abkürzen und wieder ans Meer kommen. Also fuhren wir der Straße nach, der Straßenbelag änderte sich bald und es wurde ein befahrbarer Feldweg, wie wir ihn schon oft gefahren sind. Bis zu einer Stelle, dort hatte das Wasser Erde auf den Weg gespült. Ich hielt an und Kölle fragte noch, „Was ist los“. Ich zeigte auf den Schlamm und er stieg aus und wollte nachsehen, ob wir durchfahren könnten. Gesagt getan, er ging hin stampfte einige Male auf und befand, gut und haltbar. Naja, zwei Wagenlängen, ich bemerkte, wie der Boden immer weicher wurde, bis dann gar nichts mehr ging. Der Wagen sackte vorne ab und lag mit der Bodenwanne auf und nichts ging mehr. Es half kein Stroh, keine Äste und keine Steine. Also marschierten wir zurück zum Dorf um Hilfe, zu organisieren. Mittels Wörterbuch machten wir zwei Handwerkern klar, dass wir feststecken und jemanden brauchen der uns rauszieht. Diese hatten aber nur einen Kleinwagen und konnten uns nicht helfen. Auf dem Nachbargrundstück fing gerade jemand an Rasen, zu mähen. Diesen fragte wir dann, und was stellte sich heraus er sprach ein wenig deutsch. Er wollte uns helfen und kam uns mit seinem Megan nach. Ich war etwas skeptisch, ob das wohl geht. Am Ort eingetroffen es war mit diesem Wagen nichts zu machen. Nun war guter Rat teuer. Aber unser Helfer versprach uns er sucht den Bauern, dem der Acker gehört, und schickt ihn uns mit einem Trecker, wir sollten aber vor Ort bleiben. (Wo sollten wir hin?) Nach ca. einer viertel Stunde kam dann der Bauer mit Trecker und einer langen Kette und zog uns aus der Pampe. Er konnte gar nicht fassen, dass der Weg als Straße eingezeichnet ist. Er bekam von uns für seine Mühe einen kleinen Obolus. Bei unserer netten Hilfe bedankten wir uns mit ein paar Bieren. Von dort aus ging es dann in Richtung Straßburg. Das lag zwar nicht auf dem direkten Weg nach Hause aber eine Besichtigung ist die Stadt schon Wert. Unterwegs übernachteten wir im Wald an einem kleinen Bach. Es wurde noch mal gegrillt und im Bach ein Bad genommen. (Warm, ist anders.) Am nächsten Tag besichtigten wir Straßburg, im Center Baggersee wurde dann noch eingekauft und ab ging’s nach Hause. Mit dem Motoröl war bis dahin alles i.O. gewesen. Nach den ersten Kilometern auf der Autobahn noch mal nachgesehen alles in Ordnung. Auf der Autobahn gab es einen lauten Knall, nach dem ersten Moment wundern sahen wir die Bescherung, ein Stein hatte die Windschutzscheibe getroffen und diese hatte einen Riss bekommen. Von Paris aus fuhren wir Richtung Metz und schauten und dort noch das Fort Jeanne d`Arc an. Dabei handelt es sich um verschiedene Stellungen und Kasernen, die mit unterirdischen Gängen miteinander verbunden sind. Von dort aus ging es dann in Richtung Straßburg. Das lag zwar nicht auf dem direkten Weg nach Hause aber eine Besichtigung ist die Stadt schon Wert. Unterwegs übernachteten wir im Wald an einem kleinen Bach. Es wurde noch mal gegrillt und im Bach ein Bad genommen. (Warm, ist anders.) Am nächsten Tag besichtigten wir Straßburg, im Center Baggersee wurde dann noch eingekauft und ab ging’s nach Hause. Mit dem Motoröl war bis dahin alles i.O. gewesen. Nach den ersten Kilometern auf der Autobahn noch mal nachgesehen alles in Ordnung. Auf der Autobahn gab es einen lauten Knall, nach dem ersten Moment wundern sahen wir die Bescherung, ein Stein hatte die Windschutzscheibe getroffen und diese hatte einen Riss bekommen. In Berlin angekommen, geht die Ölwarnlampe kurz an und wieder aus. Als wir Marcel zu Hause ablieferten, stellte Kölle fest, dass die ganze Heckklappe wieder voller dicker Ölklumpen ist. Zu Hause angekommen luden wir nur noch Kölles Sachen um, ich brachte noch einige Sachen nach oben und das war es dann. Am nächsten Morgen musste ich feststellten, dass der ganze Unterboden voller Öl war und dieses war dann, auf die Straße getropft. Dafür war keines mehr im Motor. Also Öl aufgefüllt Waschanlage gefahren und erst mal eine Motor-und Unterbodenwäsche gemacht. Nun steht er wieder mal bei Paddy zu Reparatur und die Scheibe wird auch gleich gewechselt. Weil dieses alles ja nicht reicht, ist der Scheibenrahmen verrostet und muss auch noch saniert werden. War eine teure Reise diese Reise. Ich weiß, wieder zu lang geworden!! |