Frankreichs Festungen und Bunker

Nach oben gekrümmtes Band: www. Festungsspechte-Frankreich.de

Hallo an die Welt da draußen !!

 

Auch in diesem Jahr sollte es eine Reise nach Frankreich werden, geplant war ein Trip zu viert, das heißt Essi, Kölle, Eric und Marcel.

Auf Grund dieser massiven Manpower sollte es dann doch etwas weiter in den Süden gehen, da wäre der Kostenfaktor überschaubar geblieben. Aber, wie dat Leben so spielt, kommt es immer anders, Eric und Marcel mussten absagen, sch…. Arbeit.

Essi und ick sind übrig, die alten Männer halte die Fahne hoch, natürlich wurde die Tour drastisch zusammengestrichen,  ABER, wir hatten noch ein Heiligt in der Reise, es ging nicht wie sonst direkt nach Frankreich, nee, die Holländer sollten uns auch ma ertragen müssen.,

Essi is nich nur een Frankreichfan, ne, er Forum`t auch im Internet und das sehr aktiv, hier geht’s um den T 4, und der Holländische T 4 Club hat über das Forum ein Bullitreffen organisiert. Das ganze sollte auf der Insel Zeeland-Westkapelle stattfinden, was uns erwarten würde war ne Überraschungskiste.

Gesagt getan, am 02.09.2011 war es dann soweit, ich war pünktlich bei Essi, und welch Wunder, det Auto war nicht Unfallgeschädigt, hatte keine tropfende Ölwanne kurz, wir konnten sofort los, das Wetter hat auch mitgespielt. Über die dann doch sehr eintönige Fahrt wird ich nich schreiben, aber, wir sind angekommen.

Am Ort wurden wir dann auch schon erwartet, die Leute aus dem Forum hatten uns einen Stellplatz in ihrer Parzelle freigehalten, nach der Anmeldeprozedur erst ma een oder waren et zwei, na Jedenfalls Bier.

Der Campingplatz liegt direkt hinterm Deich, zur Nordsee zwei Minuten, wer einmal luxuriösen Campingurlaub machen möchte, der kann  diesen Platz mal in seine Notizbuch aufnehmen. Von der Hundedusche bis Einkaufsmöglichkeiten, allet da. Schaut euch die Bilder dazu an.

Das Treffen ging über drei Tage, bei unserm Eintreffen wussten wa noch nich wie lange wir bleiben würden, haben uns bei der Anmeldung aber schnell  für die kompletten drei Tage entschieden, hierfür waren um die 60,-€ fällig, wie sich hinterher rausstellte war das gut angelegtes Geld, wir brauchten uns nich um unsere Verpflegung kümmern, Frühstück jeweils vom Buffet, am Abend wurde gegrillt, am Samstagabend stand ein warmes Buffet mit Showeinlage und gemütlichem Zusammensein an, hat viel Spaß gemacht.

Sonntagmittag, Essi war wieder Fahrbereit, ging es dann doch Richtung Frankreich, ab durch den Tunnel, sollte man mal gemacht haben, Frankreich, du hast uns wieder.

Es ging die Küste entlang, wir haben an Museen mitgenommen was ging, vor allem aber die, die wir noch nicht kannten, gab nich mehr so viele, schaut die Bilder an.

Ach ja Bilder, alle Bilder die für diese Reise eingestellt werden, sind ausschließlich von mir, warum? weil Essi die Seinen verschlampt hat, nur mal so nebenbeigesagt.

Ja, immer die Küste runter, am spannendsten war immer wieder die Schlafplatzsuche, wir haben immer zu spät damit angefangen, also war es immer schon Dunkel bevor wir irgendwo zur Ruhe kamen, dann Essen machen und auf die Schnelle noch ein Bier, ab ins Bett, wir waren jeden Abend kaputt.

Unser nächstes festgesetztes Ziel, ein Besuch bei unserer lieben Bekannten Helge, in Utah Beach angekommen mussten wir feststellen, dass keiner zu Hause war, ein Parkplatz in der Nähe des Hauses sollte unser Nachtlager werden, kurzer Spaziergang am Strand, dann Grill auspacken, eingekauft hatten wir lecker Grillfleisch und Wurst, und los ging, kurz darauf sahen wir das Auto von Helge auf`s Grundstück fahren, die Freude war groß, wir haben gemeinsam gegessen, uns ausgetauscht und noch sehr sehr lange in ihrem Wintergarten, direkt am Meer, bei Pernot und Bier zusammengesessen.

Nach einem guten Frühstück ging es von hier Richtung Paris, unser nächstes Etappenziel, ganz haben wir es dann doch nicht geschafft, ein Platz neben einem Friedhof vor den Toren von Paris, Wunderschön.:-)

Als dann der Morgen Graute( sich vor uns ), das Wetter spielte mit, ab nach Paris, gegen 09.00 Uhr waren wir angelangt, vielen wird der größte Park in Paris etwas sagen, der „Bois de Boulogne“ sollte unser Nachtlager werden, aber vorher, Paris wir kommen. Voller Tatendrang ging es zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, zu Fuß wohlgemerkt. Eifelturm, Arc de Triomphe, Champs Elysees, um nur diese zu nennen, die Füße wollten einfach nicht mehr, gegen 17.00 Uhr waren wir dann wieder an unserem Fahrzeug, dachten wir, wir waren im Park aber der T 4?, wir mussten, schmerzlich für unsere Füße, feststellen, dass wir uns aber mal so richtig verfranzt hatten, nachdem wir unsere Orientierung wiedergefunden hatten wartete noch mal ein einstündiger Fußmarsch auf uns, es hätte keine 100 m weiter gehen dürfen. Wir fahren raus aus Paris, wollen hier nicht nächtigen, scheiß Idee, Berufsverkehr, jeder Fahrschüler sollte hier seinen Führerschein machen müssen, danach wäre eine psychologische Betreuung angebracht. Nachlager nach langem Suchen gefunden, endlich.

Als Motorsportfan sollte natürlich noch ein Abstecher nach Le Mans drin sein, leider schon geschlossen, aber ich war da.

Ab nach Hause, nich ohne vorher einzukaufen, wo, in einem sehr großen Supermarkt, an der Kasse, alles bekommen, eins war weg, mein iPhon, ach du Sch…, Essi mit vollem Wagen an der Kasse, ich den gegangenen Weg zurück, ohne Erfolg, zwischenzeitlich hatte Essi meine Nummer angerufen, mit Erfolg, ein Franzose an der Strippe, ihr werdet es nicht glauben, ein ehrlicher Finder hat mein geliebtes und wichtiges Phon bei der Sicurity abgegeben, mehr Glück kann man gar nicht haben. Ich liebe die Franzosen.

Eigentlich wollten wir uns noch Lüttig ansehen, haben aber die Abfahrt verpasst, kann passieren, also, ab nach Hause, was fehlte noch, echte Belgische Pommes, also Pause kurz vor der Grenze, Pommes essen.

Der Rest der Fahrt ging Reibungslos, mal sehen wann wieder?