Frankreichs Festungen und Bunker

Nicht rein, gibt es nicht

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Fahrt 2005 mit Maxim und Eric Teil 1

Die Fahrt 2005, begann wie die Fahrt 2004. Der Termin (D-Day) stand fest und ich bereitete die Fahrt vor. Die Karten hatten wir ja noch vom Vorjahr. In der Normandie hatten wir noch eine Karte  gekauft in der die Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren.  Die Route war fast dieselbe wie im Vorjahr. In diesem Jahr hatten wir allerdings ein neues Transportmittel, einen T 4 Multivan. Die Bank hinten wurde schon vor Fahrtbeginn zum Bett umgebaut  und zusätzlich mit Schaumstoffmatratzen gepolstert. Wir wollten wieder für eine Woche fahren.

Mein Sohn hatte so von der Fahrt geschwärmt, dass einer seiner Kumpels  mitfahren wollte. Also Lebensmittel und Wasser für eine Woche eingeladen, nicht zu vergessen den Kasten Bier. Von einem Kollegen borgte ich mir noch ein Navigationsgerät. Samstagmorgens um 08.00 Uhr, kam Maxim  und es ging los. Navi einschalten und die Stecke bis zur Grenze eingeben. An der Grenze sollte man dann, die Deutsche Karte gegen die Französische austauschen. Maxim saß im Font  auf dem Bett, aus den Taschen baute er sich eine Rückenlehne damit er bequem sitzen konnte. Also ab auf die Autobahn und zurücklehnen, ein paar hundert Kilometer sind ja wieder eine lange Zeit. Maxim verpasste die belgische, die holländische und die französische Grenze.  Irgendwann hatte er seine Rückenlehne beiseite geräumt und schlief den Schlaf der Gerechten. An der Grenze wollten wir nun die französische Karte ins Navi einlegen um den weiteren Weg einzugeben. ABER denkste, diese funktionierte nicht. Also wieder ohne Navi durch Frankreich. Angekommen an unserem Zielpunkt war wieder erst mal Schlafen angesagt. Eric und Maxim schliefen im Bett. Ich legte eine Presspanplatte über die Vordersitze, eine Matratze drüber und Augen zu.   Schlafen musste ich in „Embryostellung“, da der Platz doch sehr kurz ist,  aber es geht. Nach einem kurzen Nickerchen  ging es weiter. (Wir waren so ein zwei Tage in Frankreich, da wollte die Pressspanplatte die mein Bett darstellte, mein Gewicht nicht mehr tragen. Mitten in der Nacht gab sie ihren „Geist“, auf und zerbrach. Nun mussten wir drei Männer, alle im Bett schlafen.

Der Spaßfactor dabei hielt sich in Grenzen, aber bequem war es dennoch.)                                                                                                                                                               Der erste Weg führte zur Boulangerie, zwei Baguettes kaufen. Da war es dann wieder, Französisch müsste man beherrschen, immer dieses blöde Rumgestammel. Das nächste Mal,  kann Maxim einkaufen, der hatte  Französisch in der Schule. Dann den Kocher angeworfen und Cappuccino gemacht. Dazu das warme Baguette mit Marmelade oder Leberwurst aus der Büchse, super lecker. Das Baguette aus Deutschland, ist mit dem Baguette was  wir hier bekommen, nicht zu vergleichen. Nach dem wir so richtig schön satt waren, ging die Besichtigungstour los. Die ersten Bunker und Museen waren nicht weit.  Zuerst waren wir in Cherbourg im „The Liberation Museum“, dieses befindet sich in einem Alten Fort auf der Steilküste mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stad und den Hafen. Von dort aus fuhren wir die Küste entlang un vielleicht noch weitere Bunker zu finden. Die „Batterie Pernelle“ ist nicht mehr vorhanden, an ihrer Stelle befindet sich jetzt eine Kiesgrube. 

Wir machten es wie auch bei der letzten Fahrt. Mittagessen war uns nicht so wichtig. Büchse Warmmachen kostet Zeit die wir ja nicht haben, wir wollen ja was sehen. Irgendwann so gegen 14.00-15.00 Uhr muss es gewesen sei, wurde Maxim vor Hunger schlecht. Auf die Frage was los ist gab er an, dass er sein Mittagessen brauche. Zuhause macht er sogar noch ein zweites Frühstück..  Na Prost Mahlzeit, also anhalten erst mal Essen machen, damit uns der „ARME“, nicht krank wird, oder vom Fleisch fällt.

Nach dem wir mit dem Essen fertig waren besuchten wir die „Batterien Crisbecq“ und „Azeville“. In Azeville hatten wir Glück und konnte uns einer Führung anschließen. Da die Führung nur auf Französisch war, bekamen wir und die Engländer Zettel, auf denen alles beschrieben war. Wir gingen durch die Unterirdischen Gänge von einer Geschützstellung zur anderen, als es plötzlich zu einem Streitgespräch zwischen einer älteren Französin und der Führerin kam Wie wir nachher rausbekommen haben, ging es um die damalige Besatzung der Batterie. Nach Angaben der Führerin, sollen diese sich sehr schlecht benommen haben. Was sie brauchten, nahmen sie ohne zu bezahlen und so weiter.

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