Nicht rein, gibt es nicht

Frankreichs Festungen und Bunker

Nach oben gekrümmtes Band: www. Festungsspechte-Frankreich.de
Textfeld: Fahrt 2007 Verdun

Hallo erst mal an alle da draußen im WWW. und wo man uns sonst noch auf die Schliche gekommen  ist. Dat sagt euch Kölle, seit 2007 im Team der Festungsspechte.

Das soll ja nu auch ein Bericht über unsere Fahrt  2007 werden,  wollt ihr wissen wohin, ratet doch mal,????? Bingo, nach Frankreich !!, Genauer,  in Richtung Verdun und Umgebung.

 Ick will ma mit UNS allgemein anfangen, Essi und Ick sind Arbeitskollegen, dat schon ziemlich lange und auch janz jut, denk ick ma, Eric is der Sohnematz von Essi , Moriz sein

Hund und unser aller treuer Begleiter und Bewacher. Ick wohn am Rand von,  der Rest in Berlin, nur der Orientierung wegen.

Ick frag mich heute noch wie ick eigentlich in das Team gekommen bin, entweder Essi hat mich gefragt, oder verprügelt,???? det zweite scheint mir wahrscheinlicher, na is ja ooch egal, eines Tages im Juli 2007 hieß es dann es ist soweit, na dann ma los.

Den T4 gibt es immer noch, die Unterbringung für alle“ Expeditionsmitglieder “ und deren Ausrüstung wurde unter selbstlosem aber eigennützigen Einsatz von Essi und Eric stark verbessert, die Sperrholzplatte über die Vordersitze gehört der Vergangenheit an, war sowieso im Arsch

Geschlafen wurde jetzt zu zweit auf der doch üppigen Liegefläche im inneren des Fahrzeuges,“ war den älteren Mitgliedern vorbehalten“.Ein neuer, dritter Schlafplatz  ist,  Dank genialer Ingenieurskunst , entstanden.

 Dank hochklappbarer Heckklappe, vier Zeltbahnen aus NVA-Beständen, einigen Gummibändern  Scharnieren und einer MDF-Platte aus dem Baumarkt, gepaart mit Geistesblitzen , war das alles möglich. Einige Bilder sollten diese Konstruktion belegen.

Eine Bauanleitung werdet ihr nicht wirklich erwarten oder? Naja, eventuell gegen nen KLEINEN Unkostenbeitrag??Na dann eben nich.

Jut, zur Fahrt, war ganz angenehm, ick musste ja nich fahren, det Wetter, für Juli, Arschkalt und Nass, naja, lange lange unterwegs, irgendwann tief in der Nacht waren wir dann an unserem geplanten Ziel, hat det Navi gesagt, konnten wa ja nich überprüfen, war ja dunkel, fix noch een Bierchen, Schulterklopfen( wir sind Helden), Schlafplätze aufbauen, feddig.                                                                    Die nächsten Tage, Wochen, Jahre,... Bunker suchen, aber auch finden, immer rund um Verdun, dat war schon aufregend und interessant, wir sind aber ooch in jedet Loch jekrochen haufenweise Bilder mit zwei Kameras wuden jeschossen, bloß gut das es Digitalfotografie jibt, so ville Fillme hätten wa gar nich schleppen können, am Ende, ick verrat et schon ma, waren es sage und schreibe über 2500 Fotos viel Spaß beim schauen.

Irgendwann  war es dann so weit, wir waren in Verdun, der Höhepunkt der Reise, ich glaube für uns alle, die Zitadelle war unser Ziel, endlich da. Vor  dem Hintergrund,  was in und um diese Stadt passiert ist, waren wir schwer beeindruckt, die sogenannte „ Blutpumpe“ ,....grausam muss es gewesen sein, es ist wohl  Jenseits der menschlichen Vorstellungskraft zu begreifen wie hier gelitten wurde, auf beiden Seiten der Front.

Für mich als „ Neuling“ war es ein beeindruckendes Erlebnis,  mit welchem Einsatz hier und in anderen Teilen Frankreichs das Andenken an die Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit gedacht wird, kein Opfer dieses grausam geführten Krieges ist vergessen, auch die der deutschen Seite nicht.

Viev la France!

Noch einige Abstecher in Museen, Festen und Bunker, auch mit Führung, aber auch in Einkaufstempel ,  schon war die Woche rum, ab nach Hause.

Unser Vorrat an Käse war enorm, dass Öffnen der Kühlbox war unter Androhung der Todesstrafe verboten, der Geruch war nicht auszuhalten, aber ihr glaubt nicht wie lecker das Zeug is. Hat mit französischen Käse, Made in Deutschland, nichts zu tun.

Zu Hause angekommen habe ich mich, unter Androhung von Prügel, bereit erklärt, auch der Fahrt 2008 beizuwohnen, so war es dann auch, dazu dann der Bericht von Essi.

Ein Eintrag in`s Gästebuch wäre nett, Fragen und Anregungen werden gern entgegengenommen.